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Untergang der Titanic auf der Ourthe

Auch in diesem Jahr zog es die Geselligen wieder einmal in die Ardennen. Nach unzählingen Pinkelpausen bei denen wir Deutschen von den Ortseinwohnern schon mit Mistgabeln und und Pflöcken gejagt wurden bezogen wir unser blitzblank und wohlriechendes Domizil. Angetan von der unglaublichen größe der einheimischen Achtbeiner verging die Zeit wie im Flug und schwups hatte der Sparladen zu. Ist halt noch keine Saisson. Da blieb nur eins übrig ab ins Städtchen und da erst mal lecker Essen und dann lecker Trinken.
Frère Volkér der Französisch Experte hat uns auf Anhieb auch das wohl beste Bier der Französischsprachigen Regionen Belgiens geordert. Allein die Farbe irritierte ein wenig.
In den späten Abendstunden konnte auch unser Rangelkönig Sebel noch die ein oder andere Technik bei einer Hühner-Rangelei live einstudieren. Alles in allem ein runder Abend mit lecker Essen, mehr oder weniger lecker Bier, Rauchen in der Kneipe und Hühnerkampf. Was will man mehr. Samstag früh gab es erstmal lecker Frühstück und im Anschluss ging es ab auf die reißenden Fluten der Ourthe. Der Einweiser erklärte uns kurz die beiden Wehre und schon ging es los. Mit Respekt wurde das 1. Wehr begutachtet und dann aber von allen einigermaßen gut genommen. Leichter Wassereinbruch im Heck der MS Titanic von Maxe sorgte weder den Capitän noch die anwesenden Lotsen. Das sah nach dem 2. Wehr schon anders aus. Die hinteren Schotts im Luxusliner konnten den Wassermassen nicht mehr standhalten und so stellt sich folgende neue Vorgehensweise für den Captain ein: Rudern, Rudern, Rudern, Wasser scheppen, Wasser scheppen, Wasser scheppen, Rudern, Rudern, Rudern, usw.

Das Ziel vor Augen freute sich Captian Dark Maschner schon, doch noch einigermaßen trockenen Fußes die 18 KM Jungfernfahrt absolviert zu haben, da riss Ihn eine Monsterwelle, ein sogenannter Kaventsmann mit sich. Dem Schicksal ergeben versuchte er das einst unsinkbare Schiff in den Fluten zu halten, als der Captian eines benachbarten chinesichen Walfangbotes, Captian LI - NUS, die auf dem Wasser treibenden Habseligkeiten der MS Titanic retten wollte. Dieser viel dann leider auch den Fluten zum Opfer und nahm ein unfreiwillige Vollbad. Froh und vor Kälte zitternd freuten sich alle Beteiligten dass es keine Opfer gab. Unter dessen schossen Captain Vokker und sein Navigator "Garmin" Buttke leider am Ziel vorbei und mussten den Rückweg durchs Fichtendickicht antreten. Alles in allem ein sehr lustiger Kanutripp !!!

Nachmittags gabs dann lecker Grillzeug und ne Riesenpfanne Bratskartoffeln bevor der Abend für einige schon recht früh in den Kojen endete.

Maxes Bilder gibts in der Galerie. Hoffentlich noch ein paar Bilder mehr von den Jungs......